Einblicke in die Welt der High-End-Präzisionsfertigung

XENON öffnet seine Türen in Suzhou

Suzhou, China, 15. Oktober 2026 – Wie entsteht hochpräzise Fertigung – und welche Rolle spielt dabei künstliche Intelligenz? Unter dem Motto "XENON erleben: Einblicke in die hochpräzise Fertigung" öffnete XENON Automation seinen Standort in Suzhou für Kunden, Branchenpartner und Vertreter der lokalen Verwaltung und Wirtschaft. Zu Gast waren unter anderem Vertreter des Jinji Lake Business District im Suzhou Industrial Park, des Komitees für Wirtschaftsentwicklung und des Verbands ausländisch investierter Unternehmen.

Hu Tingting, Geschäftsführerin von XENON Suzhou, machte in ihrer Begrüßung deutlich: Leistungsfähige Maschinen allein reichen heute nicht mehr aus. Entscheidend ist, wie Elektrokonstruktion, Montage, die Inbetriebnahme kompletter Fertigungslinien und die weltweite Auslieferung ineinandergreifen. Der Anspruch von XENON ist es, Präzision und Zuverlässigkeit in jedem Projekt sicherzustellen – durch klare Standards und aufeinander abgestimmte Prozesse.

Beim anschließenden Rundgang konnten die Gäste die Fertigung aus nächster Nähe kennenlernen. Sie erhielten Einblicke in die Unternehmensgeschichte, zentrale Technologien sowie die Montage und Inbetriebnahme der Anlagen. Dabei wurde deutlich, wie XENON deutsche Fertigungsstandards, umfassendes Qualitätsmanagement und moderne Produktionsabläufe am Standort Suzhou verbindet – und wo KI den kundenspezifischen Anlagenbau unterstützt.

    Zwei Fachvorträge vertieften die Einblicke. Im Vortrag „KI-gestützte digitale Innovation im Anlagenbau“ ging es um die Elektrokonstruktion für Automobilelektronik und medizintechnische Präzisionsanlagen. Die Referenten zeigten, wie Standardisierung und KI dabei helfen, auch komplexe, kundenspezifische Projekte in verlässlich planbaren Zeiträumen umzusetzen.

    Wie sich Simulationen für internationale Projekte nutzen lassen, zeigte der zweite Vortrag „Simulation und weltweite Auslieferung in der Praxis“. Anhand eines Palettierprojekts wurde erläutert, wie sich Taktzeiten und Anlagenlayouts mithilfe KI-gestützter Simulation vorab prüfen lassen. Das erleichtert die spätere Inbetriebnahme vor Ort und schafft mehr Sicherheit bei der Umsetzung. Dahinter steht ein klarer Ansatz: die passende Lösung auswählen, präzise umsetzen und zuverlässig liefern.

    Neben der Technik stand der persönliche Austausch im Mittelpunkt. Denn intelligente Fertigung braucht auch Partner, die Wissen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Der Tag der offenen Tür bot dafür Raum und brachte Kunden, Lieferanten und weitere Branchenpartner zusammen.